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Die A22 errichtet Elektrozapfsäulen für Lastkraftwagen am Sadobre-Areal. Diese dienen zur Stromversorgung der Generatoren der Kühlwagen.

02/12/2015: Heute Morgen wurden am Autohof des Sadobre-Areals, in der Nähe von Sterzing, die neu installierten Elektrozapfsäulen für Lastkraftwagen vorgestellt. Durch spezielle Säulen ist es möglich, die Generatoren der Kühlwagen mit Strom zu versorgen. Das Projekt wird im Rahmen des Programms zur Unterstützung der Umweltverträglichkeit und zur Reduzierung der Lärmbelastung im Bereich der transeuropäischen Verkehrsnetze TEN-V ausgeführt.

Zur Zeit werden die Kühlaggregate nämlich durch Dieselmotoren versorgt, die einerseits unangenehm laut sind, und andererseits auch mit eine Ursache der Luftverschmutzung im Bereich der Parkplätze für Lastkraftwagen sind. „Mit den Elektrozapfsäulen – unterstreicht Ing. Walter Pardatscher, Geschäftsführer der Brennerautobahn AG – werden sowohl der Ausstoß von CO2, NOx und Feinpartikel als auch die Lärmbelastung im Bereich des Sadobre-Areals reduziert.“

Dieses innovative Stromversorgungs­system wurde auf Anfrage der Brennerautobahn AG von der holländischen Firma NomadPower installiert. Auf diesem Wege haben Transportunternehmen oder einzelne Fahrer, die sich auf der Webseite NomadPower.eu anmelden, zu allen Stromversorgungsstellen in ganz Europa Zugang. Zwei der Stromversorgungsstellen in Italien wurden von der A22 realisiert, und befinden sich im Trentino-Südtirol: die Elektrozapfsäulen wurden am Sadobre-Areal und am Güterverkehrszentrum in Trient installiert.

Ing. Carlo Costa, Technischer Generaldirektor der Brennerautobahn AG, hat den Gebrauch dieses neuen einfachen und intuitiven Systems erläutert. Um diese benutzen zu können, genügt es, den LKW an der Elektrozapfsäule anzuschließen, diese über die Anwendungssoftware NomadPower oder mit einer SMS oder einem Telefonanruf zu aktivieren und, zum gewünschten Zeitpunkt die Verbindung aufzuheben, um die Stromversorgung wieder zu unterbrechen. Über die Anwendungssoftware, eine SMS, Internet oder Email werden sowohl dem Nutzer als auch dem Betreiber die kWh der verbrauchten Energie und die Kosten mitgeteilt. „Die ersten sechs Monate wird die Brennerautobahn diesen Dienst kostenlos zur Verfügung stellen“ so der Technische Generaldirektor.

Die fünf Säulen sind mit zwei Anschlusspunkten versehen und sind an einer Haupteinheit angeschlossen. Jede Haupteinheit besteht aus Modems, GPRS Systemen und Smart Meters. Diese nehmen in Echtzeit den Verbrauch und den aktuellen Stand des Systems auf, um einen sofortigen Ferneinsatz bei Funktionsstörungen zu ermöglichen, und in den meisten Fällen eine Kontrolle vor Ort zu vermeiden.

Mit dieser Initiative unterstreicht die Brennerautobahn AG ihren Einsatz im Bereich des Umweltschutzes und ihre Aufmerksamkeit gegenüber den umliegenden Gebieten. Auf diesem Wege unterstützt das Unternehmen die Lastkraftwagenfahrer und ihre Bedürfnisse, und gleichzeitig eine wirksame Lösung für einen nachhaltigen Kühltransport auf der Straße.